Handyschmuggel JVA - mein Plädoyer

Gerade bekomme ich eine MessangerNachricht und ein netter Leser meiner Blogs bedankt sich. Das finde ich Super – Spitzen –Klasse. Danke, das baut auf. Dann nutze ich die Muße grad malvon heute zu bloggen. Heute ging es mal wieder weiter vorder Berufungskammer des Saarbrücker Landgerichts. Mein Mandant soll eine Beihilfe zurBestechlichkeit gemacht haben. Der Beamte, der bestochen wordensein soll, sitzt auch auf der Anklagebank und noch fünf andere Personen, dieaus der Kette der „Indizien“ wie die Staatsanwaltschaft das sehen will,stammen. Heute wurde plädiert. In der Presse wurde die Sache alsHandyschmuggel in der JVA Saarbrücken breit getreten. Nun ja. Die Staatsanwaltschaft ist in einerzu beneidenden Einfachheit der Ansicht, dass alles richtig ist und die Anklage –wen wundert es – richtig und korrekt sei. Aber was blogge ich hier. Wenn ich schon stundenlang dasPlädoyer gestern geschrieben hatte, kann ich es auch veröffentlichen. Die Verhandlung ist ja öffentlichgewesen; von daher habe ich nur die Namen rausgenommen. Aber bitte beachten: Das war nur das Konzept. Der Reiz lag am Vortrag selbst. Undder wurde selbstredend noch ausgeschmückt… Plädoyer: Ich hatte ursprünglich gedacht oder garerwartet, dass aufgrund der Beweisaufnahme auch dieStaatsanwaltschaft einen Freispruch - zumindest den Angeklagten … betreffend,für den ich spreche - beantragen würde. Weit gefehlt. Die Gründe der Staatsanwaltschaft sind fürmich wenig nachvollziehbar und rezitieren schlicht die unbelegbaren Mutmaßungender Anklageschrift, welche dann ihren Niederschlag in dem Urteil erster Instanzgefunden haben. Der Angeklagte … genoss schon von Beginndes Verfahrens eine gewisse “Sonderbehandlung” die wenigstens objektiv nichtnachvollziehbar war und ist. Der Angeklagte … ist seit Jahrzehntenselbstständig und strafrechtlich nie in Erscheinung getreten. Bis auf vorliegende Sache ...Zum vollständigen Artikel

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