BGH: Nicht jedes Spielgerät ist auf Grund seiner kreativen Gestaltung gleich als “Werk der angewandten Kunst” urheberrechtlich geschützt

BGH, Urteil vom 12.05.2011, Az. I ZR 53/10§ 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG

Der BGH hat entschieden, dass Spielgeräte, auch wenn diese kreativ gestaltet sind, noch nicht automatisch einen Schutz des Urhebergesetzes als Werk der angewandten Kunst genießen. Dazu sei vielmehr erforderlich, dass das Gerät, welches an sich zunächst nur einen Gebrauchsgegenstand darstelle, über seine von der Funktion vorgegebene Form (hier: Seilzirkus für einen Spielpl ...

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