Datenschutz – Hinweise helfen

Alle reden über komplexe datenschutzrechtliche Fragen – Analysetools, I-Like-Buttons und Staatstrojaner. Das Gebrüll ist laut und jeder gibt seine Meinung zum besten. An dieser Stelle sei einfach mal wieder an die Grundlagen des Datenschutzrechtes erinnert.

Denn neben den – zugegebenermaßen wichtigen – Einzelthemen haben viele Nutzer und Betreiber von Website noch ganz andere Probleme, wenn man den Blick einmal über die Datenschutzerklärungen schweifen lässt.

Viel hilft viel?

Beim Blick auf die Datenschutzhinweise diverser Webites brennen die Augen, bevor man von Anfang bis Ende gelesen hat. Man hat den Eindruck, dass die Copy – Paste Funktionen in diesem Bereich das beliebteste Tool der Websitedesigner darstellt. Da werden Datenverarbeitungsprozesse beschrieben, die der Websitebetreiber überhaupt nicht einsetzt, vor Plug-Ins gewarnt, die es gar nicht gibt oder von Einwilligungen gesprochen, die niemand benötigt.

Dabei sollte doch jeder wissen, der schonmal eine Packungsbeilage gelesen hat, dass eben eben mit zunehmender Quantität die Qualität eher sinkt!

Im Gegenteil: Weniger ist mehr!

Im Gegenteil – je mehr Informationen dem Leser entgegenspringen, desto weniger hoch ist die Bereitschaft mit dem Lesen überhaupt anzufangen. Damit wäre das Ziel dann überhaupt nicht erreicht. Außerdem gilt im Datenschutzrecht noch immer das Gebot der Transparenz! Wichtige Informationen wie eine Nadel in einem Heuhaufen zu verstecken, ist mit diesem Grundsatz natürlich nicht vereinbar ...

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