Aufgepasst beim Wechsel der Krankenkasse

Freiwillige Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse, die über einen Kassenwechsel nachdenken, müssen bei Wahltarifen aufpassen. Denn während der bis zu drei Jahre dauernden „Mindestbindungsfrist“ dieser Tarife ist ein Kassenwechsel nicht möglich, heißt es in einem jetzt veröffentlichten Urteil des Sächsischen Landessozialgerichts (LSG) in Chemnitz (AZ: L 1 KR 44/10).

Nach der Neuwahl einer gesetzlichen Krankenkasse sind die Versicherten laut Gesetz 18 Monate lang an diese Kasse gebunden. Für verschiedene sogenannte Wahltarife, die die Kassen anbieten dürfen, legt das Gesetz zusätzlich bestimmte „Mindestbindungsfristen“ fest. Wollen Versicherte beispielsweise, dass die Kasse auch homöopathische Arzneimittel bezahlt, kostet dies einen zusätzlichen Beitrag, und der Versicherte ist an diesem Wahltarif ein Jahr gebunden ...

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