LG Münster: Strafverfahren gegen Herzchirurgin nach anonymen Briefen

Wegen anonymer Anschuldigungen gegen ihren früheren Arbeitgeber, die Uniklinik in Münster (UKM), steht eine Herzchirurgin vor Gericht. Die 51 Jahre alte Medizinerin und ihr Lebensgefährte sollen im Sommer 2008 mehrere Briefe verschickt haben. (siehe auch

LAG Hamm: Urteil zur Schadensersatzforderung gegen Chefärztin und Lebensgefährten nach anonymen Briefen)

Die Schreiben hatten von tödlich verlaufenen Operationen berichtet und Patienten mit persönlichen Daten erwähnt. Dort sei zum Beispiel gestanden: «Der Tod wäre vermeidbar gewesen.» Mit den Briefen an eine Justizbehörde, einen Fernsehsender und Angehörige von Patienten hätte das Paar laut Anklage völlig haltlose Behauptungen verbreitet.

Eine Ärztekommission habe die Vorwürfe gegen die Klinik untersucht. Ihr Ergebnis: Alles sei aus der Luft gegriffen. Die StA gehe von Rufmord aus, da es nicht um Qualitätsverbesserung, sondern nur um einen persönlichen Rachefeldzug wegen der als ungerecht empfundenen fristlosen Kündigung gegangen sei ...

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