BAG: Jemanden „kennengelernt haben“ muss nicht negativ sein

Einen Arbeitnehmer als „sehr interessierten und hochmotivierten Mitarbeiter kennengelernt“ zu haben, ist im Arbeitszeugnis keine verschlüsselte negative Botschaft für andere Unternehmen. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass solch eine Formulierung genau das Gegenteil meint, urteilte das Bundesarbeitsgericht (BAG) am Dienstag, 15.11.2011, in Erfurt (AZ: 9 AZR 386/10).

Geklagt hatte ein Mitarbeiter einer EDV-Firma aus Nordrhein-Westfalen. Zum Ende seines Beschäftigungsverhältnisses hatte er Ende Februar 2007 ein Arbeitszeugnis erhalten. Darin wurde die hohe Einsatzbereitschaft des Mitarbeiters gelobt ...

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