Admin-C haftet – nicht immer und wahrscheinlich auch nicht immer öfter

In der Pressemitteilung des BGH heißt es “Bundesgerichtshof zur Haftung des Admin-C”.

Die Berichte in der Bloggerwelt mit Überschriften wie “Haftung des Admin-C bejaht” lassen auf eine sensationelle Entscheidung hoffen. Die Überschrift “Haftung des Admin-C möglich” kommt der Realität schon näher. Realistisch wäre wohl die Einschätzung “Haftung des Admin-C in seltenen Fällen”.

In dem entschiedenen Fall geht es um eine Grundkonstellation, die vielen Lesern bekannt sein wird: Ist der Anmelder einer Domain nicht in Deutschland ansässig, so muss er einen in Deutschland ansässigen administrativen Ansprechpartner benennen.

Wer – aus welchem Grund auch immer – Ansprüche gegen den im Ausland ansässigen Anmelder hat, steht regelmäßig vor unüberwindbaren Durchsetzungsproblemen. Die Möglichkeit der Inanspruchnahme des Admin-C stellt für den Anspruchsinhaber also eine willkommene Lösung dar.

Leider konnte der BGH diesen Weg nicht ebnen. Er hatte nämlich über einen Fall zu entscheiden, der nur den Domainnamen selbst betraf. Für Namensrechtverletzungen durch den Domainnamen soll der Admin-C jedoch auch nicht in jedem Fall haften ...

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