Sie auch – Post von Herrn Ströbele?

Warum schreibt mir Herr Ströbele? Und: Haben Sie alle auch Post von ihm bekommen? Post von „seiner Venus“ ?

Nicht dass ich nicht gerne Post bekäme. Nette immer besonders gern. Jene kam per Mail. Ich will nun nicht pingelig sein, was die Zusendung von Mails angeht. Man kann es auch übertreiben mit dem Rumnörgeln über Mails und Spams. Das Leben ist nun einmal Kommunikation. Und ärger als manche unverlangte und unerwünschte Mails ist das, was der Postbote manchmal im Kuvert bringt. (Naja, mehr oder minder zuverlässig bringt oder nicht bringt.) Also, warum soll nicht auch Herr Hans-Christian Ströbele mir mal schreiben. Oder besser gesagt: In seinem Namen seine

„Juliane Venus,

wiss. Mitarbeiterin Hans-Christian Ströbele, MdB Unter den Linden 50 10117 Berlin Tel. +49 (0)30 227 71505 Fax +49 (0)30 227 76804″

Über „Beteiligung privater Gläubiger eine Farce: Kein einziger Griechenland-Gläubiger verzichtet seit Juli 2011 „freiwillig“ auf seine Forderungen“ Und seine Verärgerung: „Ich sehe mich und die deutsche Öffentlichkeit von der Bundesregierung getäuscht.“

Und mehr. Das wird dann auch dargelegt. Sein Leid über das, was ihm die Bundesregierung auf Anfragen an diese geantwortet habe und was er neuerlich von dieser wissen wolle. Hm. Wenn ich das alles so en detail wissen wollte, was jeder Abgeordnete der Bundesregierung so an Fragen stellt, hätten alle Abgeordneten und hätte ich viel zu tun. Mit Mails. Für sowas gibt es parlamentarische Materialien. Beim Bundestag. Und bei der Bundesregierung. Abgeordnete wissen das. Juristen auch. (Wissenschaftliche Mitarbeiter SOLLTEN es jedenfalls wissen. Kleiner Tip an Frau Venus: Davon, dass man Juristen vor sich hat, kann man ausgehen, wenn man Juristen an deren Blogmails anschreibt). Bitte schreiben Sie mir also nicht über jede x-beliebige Frage, Antwort und neue Frage und schon gar nicht über Themen, die micht vielleicht nicht so interessieren. Wie Sie vielleicht ...

Zum vollständigen Artikel

  • Lafontaine und Wagenknecht – Zwei Herzen schlagen links

    sueddeutsche.de - Taufrisch ist das offene Liebesbekenntnis von Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht, schon gibt es Trennungsprobleme - wo ist die Grenze zwischen öffentlich und privat? Der Linken kann die Beziehung der Spitzenpolitiker nicht egal sein, schließlich haben beide Schlüsselpositionen in der Partei inne und streben weiter an die Macht.

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK