Shopbetreiber-News: „Angabe der konkreten Versandkosten ins Ausland wird unterschiedlich behandelt“

Nach § 1 Abs.2 der Preisangabenverprdnung (PAngV) muss jeder Gewerbetreibende im Fernabsatzgeschäft den Verbraucher über die Liefer- und Versandkosten informieren.

Da für den Versand in verschiedene Länder auch verschieden hohe Versandkosten anfallen, ist es danach grds. nötig, für jedes Land, in das versendet wird, die Kosten separat anzugeben.

Das Oberlandesgericht Hamm entschied daher mit Urteil vom 01.02.2011, Az.: I – 4 U 196/10, dass es einen erheblichen Wettbewerbsverstoß nach § 3 Abs.1 UWG darstelle, wenn die Lieferkosten nicht für jedes Liefergebiet mit abweichenden Kosten separat ausgewiesen werden. Es reiche insbesondere nicht aus, wenn dem Verbraucher auf eine entsprechende Nachfrage der genaue Versandpreis mitgeteilt werde. Eine solche „Fragelast“ entspräche nicht dem Sinn und Zweck des § 1 Abs.2 PAngV.

Weniger mit der Frage, ob es sich hierbei um einen Verstoß an sich handelt, sondern vielmehr damit, ob dieser erheblich sei, beschäftigte sich das OLG Frankfurt am Main in seinem Beschluss vom 27.07.2011, Az.: 6 W 55/11 ...

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