Das Freud und Leid des Versicherungsnehmers

Nicht nur im Verkehrsrecht kann Otto-Normal-Verbraucher Versicherern „ausgeliefert“ sein. Vorliegend hatte sich unter dem Haus des Mandanten ein Rohrbruch ereignet, dessen Beseitigung erhebliche Kosten verursachen würde. Aber „Glück im Unglück“, dachte sich der Mandant, schließlich war er genau gegen Rohrbruch versichert.

Der Versicherer schickte dann auch einen „Sachverständigen“, der wiederum einen weiteren „Sachverständigen“ einschaltete. Danach herrschte Schweigen im Walde, obgleich die Ausführungen des Sachverständigen dem Versicherer längst vorliegen sollten.

Erst auf ein anwaltliches Schreiben hin erfolgte eine Zahlung durch den Versicherer. Da – wie bei Gebäudeversicherungen üblich – der Vertrag auf einen Wert nach „Goldmark 1914″ verweist, war zur Ermittlung des Auszahlungsbetrages eine Umrechnung in Euro v0rzunehmen. Weder erläuterte der Versicherer, wie er den Zahlbetrag ermittelt hatte, noch war der ausgezahlte Betrag für den Mandanten und mich nachvollziehbar.

Auf ein erneutes anwaltliches Schreiben erfolgte dann auch eine Nachzahlung durch den Versicherer. Versehentlich habe man einen unzutreffenden Umrechnungskurs angesetzt. Man bitte um Entschuldigung.

Nun könnte man meinen, die Angelegenheit sei damit erledigt.

Aber von wegen…

Es folgte ein Schreiben des Versicherers, der jetzt auf der Rückzahlung des insgesamt geleisteten Betrages bestand ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK