Systematische Fehleinschätzungen seit 30 Jahren? "Unsere" Sicherheitsbehörden und der rechte Terrorismus

Seit Jahren werden Bürgerrechte und -freiheiten mit Warnungen vor linkem und islamistischen Terrorismus eingeschränkt und die Politik, sei sie sozial- oder christdemokratisch geführt, folgte auch regelmäßig den Warnungen der Sicherheitsbehörden. Zugleich wurde, wie jetzt offenbar wird, der Terrorismus von rechts seitens der Sicherheitsbehörden systematisch und in gefährlicher Weise unterschätzt und kleingeredet.

Schon der bis heute folgenschwerste Terroranschlag in Deutschland, der auf das Oktoberfest am 26.09.1980 (13 Tote, 211 Verletzte) wurde von Polizei und Politik zum Attentat eines verwirrten Einzeltäters umdefiniert, statt in die bestehenden Verbindungen zur rechtsextremen Szene zu ermitteln (SPON-Artikel)

Und heute kaum mehr fassbare Ermittlungsäußerungen wurden zu den Mordanschlägen auf Kleingewerbetreibende und auf Bewohner der Kölner Südstadt abgegeben. In der FASZ (S. 3) von heute heißt es zum Ermittlungsstand zu den Mordanschlägen im Jahr 2006:

"Es wurde über Schutzgelderpressung spekuliert, über Geldwäsche, Menschenhandel und über eine Verstrickung der türkischen Drogenmafia, Verbrechen unter ausländischen Verbrechern (.. ...

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