OLG Frankfurt a.M.: Nichtvorlage von Kreditkarte kein Grund für Verweigerung des Fluges durch Fluglinie

Eine Fluglinie darf in ihren AGB-Klauseln nicht festlegen, dass einem Kunden der Flug verweigert wird, wenn er die Kreditkarte, mit welcher der Flug bezahlt worden ist, nicht vorlegt. Es stellt eine unangemessene Benachteiligung dar, wenn er für den Flug ein neues Ticket erwerben muss (OLG Frankfurt a.M., Urt. v. 08.09.2011 - Az.: 16 U 43/11).

Die verklagte Luftlinie bestimmte in ihren AGB, dass dem Kunden der Weiterflug verweigert werden dürfe, wenn die Kreditkarte, mit welcher der Flug bezahlt worden war, nicht vorgelegen könne. Der Kunde müsse dann ein neues Ticket erwerben, um den Flug antreten zu dürfen.

Diese Klausel stuften die Frankfurter Richter als rechtswidrig ein, da sie den Kunden in unagemessener Weise benachteiligen würde ...

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