Freispruch für Hamburger Strafverteidiger

Strafverteidiger / Waffenschein / Strafbefehl / Verstoß gegen das Waffengesetz / Strafrecht / Freispruch

Vor dem Amtsgericht musste sich ein Hamburger Strafverteidiger verantworten. Die Staatsschutz-Abteilung der Staatsanwaltschaft warf ihm fahrlässiges Führen einer Waffe ohne Waffenschein vor. Der Mann hatte im Sommer 2010 an zwei Verhandlungstagen eine orangefarbene Plastikhülse in seiner Aktentasche in den Gerichtssaal getragen, um sie dort Zeugen zu zeigen. Diese dient eigentlich dazu, in Notsituationen optische Signale abzugeben. Die Hülse war jedoch ohne pyrotechnische Munition. Nichtsdestotrotz fragte der Staatsanwalt am zweiten Tag im Prozess, ob der Strafverteidiger denn überhaupt einen kleinen Waffenschein besitze. Dies musste der Anwalt verneinen. Daraufhin wurde die Hülse beschlagnahmt und ein Strafverfahren gegen den Rechtsanwalt eingleitet. Im Oktober letzten Jahres erhielt der Verteidiger einen Strafbefehl. Er solle 30 Tagessätze zu je 80 Euro wegen fahrlässigen Verstoßes gegen das Waffengesetz zahlen ...

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