Wenn der Richter lacht, lachen alle mit − oder auch nicht

Über „Recht spaßige Richter und richtende Dichter“ weiß Constantin Baron van Lijnden auf Legal Tribune Online zu berichten und zitiert einige Urteile, deren Autoren sich sehr lustig vorkommen. Da geht es

- um Pferde, die „auch am 31. 1. 1984 pünktlich um 12.00 Uhr (‘High Noon’) vor der Postschänke zur Attacke angeritten [seien], um das dort befindliche Auto der Kl. einzutreten“ und die „‘trotz ihrer äußerlich robusten Statur innerlich nicht einer gewissen Sanftmut im Verkehr entbehren’, da sie ‘mit dem Auto der Klägerin einigermaßen zartfüßig umgegangen’ seien und ‘[d]as Ergebnis ihrer Beinarbeit [...] jedenfalls nach den Erfahrungen des Gerichts relativ preisgünstig ausgefallen’ sei“,

- Richter, die Urteile in Versform verfassen („Die Klage – wie die Kammer findet –/ ist vollumfänglich unbegründet./ Auch wenn’s der Klägerin missfällt:/ Es gibt für sie kein Schmerzensgeld ...

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  • Obiter Dictum – 1. Teil: Recht spaßige Richter und richtende Dichter

    lto.de - 8 Leser - Man hat es schon nicht leicht als deutscher Richter. Aktenberge abarbeiten, Forderungen windiger Kläger bescheiden und auch dem unsubstantiiertesten Vortrag noch eine rechtliche Würdigung zuteil werden lassen. Mancher Amtsträger bemüht sich daher, dem eintönigen Arbeitsalltag zu entfliehen - zum Beispiel, indem er seinen Urteilen eine ganz indiv...

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