Das Erbrecht nichtehelicher Kinder

Die Justizminister der Länder haben während ihrer Herbstkonferenz in Berlin einen verbesserten Schutz der Erbrechte nichtehelicher Kinder verlangt. Unter Federführung des baden-württembergischen Justizministers forderten sie, dass die bislang nicht elektronisch erfassten Daten nichtehelicher Kinder in das Zentrale Testamentsregister bei der Bundesnotarkammer aufgenommen werden.

Nicht alle Menschen haben Kontakt zu den leiblichen, unverheirateten Eltern, manche kennen sie überhaupt nicht. Trotzdem sind sie erbberechtigt – und sie sollen die Möglichkeit haben, ihr Recht geltend zu machen. Es geht um Gerechtigkeit für die nichtehelichen Kinder.“ Dafür müssten die Nachlassgerichte und in der Folge auch die erbberechtigten nichtehelichen Kinder verlässlich über den Tod der Eltern informiert werden.

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat sich die Rechtslage nichtehelicher Kinder mehrfach geändert. Damit veränderten sich auch die Regeln zur Erfassung der Daten der Kinder. Nichteheliche Kinder, die seit dem 1. Januar 2009 zur Welt kommen, werden in das Geburtenregister beider Elternteile eingetragen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK