Anforderung „sehr gutes Deutsch“ muss keine Diskriminierung sein

Wenn Unternehmen in einer Stellenausschreibung von den Bewerbern „sehr gutes Deutsch“ erwarten, dann muss dies nicht auf eine Diskriminierung hindeuten. Die Anforderung ist jedenfalls dann gerechtfertigt, wenn in der Stellenausschreibung insgesamt deutlich wird, dass Position und Tätigkeit ein „sehr gutes Deutsch“ erfordern, heißt es in einem am Freitag, 11.11.2011, veröffentlichten Urteil des Landesarbeitsgerichts Nürnberg (AZ: 2 Sa 171/11).

Im Streitfall hatte ein internationales Unternehmen einen „Spezialist Softwareentwicklung (w/m)“ gesucht. Neben zahlreichen anderen Voraussetzungen wurde in der Stellenanzeige ein „sehr gutes Deutsch und gutes Englisch“ gefordert. Hierauf bewarb sich die Klägerin per E-Mail. 15 Tage später sagte das Unternehmen ab.

Die Klägerin meint, sie sei wegen ihrer russischen Herkunft diskriminiert worden ...

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