Weniger, bunter, älter: Mit dem Rollator durch die Betriebe der Zukunft

„Der demografische Wandel stellt sich mit seinen immer deutlicher werdenden Folgen als eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben dar und ist in seiner gesellschaftlichen Dimension vielleicht nur mit dem Klimawandel vergleichbar.“

So lautete eine der zentralen Aussagen, die von Experten auf der ifb-Fachtagung „Demografischer Wandel im Betrieb“ Ende Oktober 2011 in Düsseldorf getroffen wurden. Mehr als 100 Betriebsräte nahmen an der Veranstaltung des Instituts zur Fortbildung von Betriebsräten teil und erhielten zahlreiche Informationen und wichtige Impulse für ihre Arbeit.

Gemeinsam die Zukunft gestalten, nur wie? Dr. Winfried Kösters lieferte Antworten auf diese Frage. In seinem einstündigen Eröffnungsvortrag forderte der Politik- und Publizistikwissenschaftler (links oben im Bild) dazu auf, dass jeder für sich selbst einmal formulieren möge, wie er im Jahr 2030 sein Leben und seine Arbeit gestaltet haben will. Dies gelte es von jetzt an zu erreichen! Wenn man sich das Ziel immer vor Augen halte, dann falle einem das „Zukunftgestalten“ gleich um einiges leichter. Wichtig dabei: Man müsse endlich einmal damit beginnen, in langfristigeren Dimensionen zu denken als bisher. Das gelte auch für den einzelnen, vor allem aber für die Gesellschaft!

Kösters nahm kein Blatt vor den Mund. Der Autor des Bestsellers “Weniger, bunter, älter” umriss, was die Gesellschaft ab sofort braucht: Jedes Kind, jedes Talent und eine nachhaltige Politik, die das alles fördere. Dabei sei ein neues Bild der “Alten” gefragt. Diese würden sowieso bald im Mittelpunkt des Interesses stehen, denn: Spätestens ab 2020 werden politische Wahlen rechnerisch von den über 50jährigen entschieden.

Die Anforderungen, die der demografische Wandel stelle, seien bei weitem nicht unlösbar. Vor allem mit Hilfe älterer Menschen, Zuwanderern, Frauen und besser als bisher ausgebildeten Jugendlichen werde sich viel bewegen lassen ...

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