Ist der Ruf erst runiniert

Bereits im September hatten wir über einen Streit zwischen der Rechtsanwältin Heidrun Jakobs, LL.M. aus Wiesbaden und dem Präsidenten des Landgerichts Köln berichtet.

Die Kollegin war verärgert, da das Landgericht Köln, bestätigt durch das Oberlandesgericht Köln, in einem einstweiligen Verfügungsverfahren nicht die von ihr gewünschten Entscheidungen getroffen hatte.

Nachdem das Eilverfahren somit durch zwei Instanzen verloren worden war, führte die Rechtsanwältin die Schlacht in ihrem Internetblog weiter. Der Vortrag der Antragsgegnerin sei “erstunken und erlogen” gewesen, das Urteil des Landgerichts Köln zudem schlampig begründet.

Der zuständige Richter des Landgerichts Köln wollte sich dieses öffentliche “Nachkarten” nicht gefallen lassen und beschwerte sich beim Präsidenten des Landgerichts. Dieser wiederum beschwerte sich bei der Anwaltskammer Frankfurt über die Äußerungen der Rechtsanwältin.

Die Details können hier nachgelesen werden.

Man scheint heutzutage kein würdiges Mitglied der Bloggerszene mehr zu sein, wenn man die Stellungnahme eines Betroffenen zu einem öffentlichen Beitrag nicht auch sofort in seinem Blog veröffentlicht. So fühlte sich die Rechtsanwältin Heidrun Jakobs, LL.M. offenbar verpflichtet, auch die Stellungnahme des Präsidenten des Landgerichts Köln umgehend abermals auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen. Natürlich nicht, ohne ihre Kritik an dem ihres Erachtens unfähigen Spruchkörper des Landgerichts Köln noch einmal zu vertiefen.

Aktuellen Einträgen im Blog der Rechtsanwältin ist zu entnehmen, dass sich der Landgerichtspräsident diese weitere Veröffentlichung erwartungsgemäß ebenfalls verbittet. Ebenfalls nicht unerwartet nimmt die Rechtsanwältin Heidrun Jacobs diese weitere Eingabe abermals zum Anlass, sich öffentlich herablassend über die Eingaben des Präsidenten des Landgerichts auszulassen ...

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