Gewinnspielmafia: StA Krefeld liefert

Einige Staatsanwaltschaften hatten vor geraumer Zeit auch öffentlich dem Treiber der Gewinnspielmafia den Kampf angesagt. In Fernsehinterviews und Presseerklärungen hatte man der verunsicherten Öffentlichkeit offensiv vermittelt, dass man an den mafiösen geflechten dran sei. Nun gab es Hausdurchsuchungen und drei Festnahmen von Callcenterchefs in Krefeld.

Wie die Westdeutsche Zeitung in ihrer Onlineausgabe berichtet, hatten am Dienstag, den 08.11.2011 Fahnder der "EK Call" mehrere Wohungen und Geschäftsräume in Krefeld und Speyer durchsucht. Den Berichten der Staatsanwaltschaft Krefeld und der Kriminalpolizei Krefeld zufolge hätten dutzende Callcentermitarbeiter die vorwiegend älteren Personen nicht nur versucht, per Kündigungsmasche in ein Vertragsverhältnis zu ziehen, sondern dies seien bei kritischen Nachfragen obendrein "tyrannisiert, massiv bedroht und beschimpft" sowie die Mitschnitte klar durch Einfügen von Tonausschnitten an anderer Stelle manipuliert worden. Angerichteter Schaden: bis zu 13.000 Euro pro Person. Die WZ zitiert Ermittlungsleiter Fier: "Angehörige von Geschädigten haben uns mitgeteilt, dass sie nun verstehen, warum es von Oma und Opa keine Weihnachtsgeschenke mehr gegeben hat ...

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