BSG: Eiweißreduzierte Diätnahrung nicht von der Krankenkasse

Viele Menschen reagieren allergisch auf bestimmte Eiweiße. Die Kosten einer eiweißreduzierten Ernährung müssen die gesetzlichen Krankenkassen allerdings nicht bezahlen, urteilte am Dienstag, 08.11.2011, das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel (AZ: B 1 KR 20/10 R). Wer die Kosten nicht tragen könne, müsse sich gegebenenfalls an die Sozialhilfe oder Hartz-IV-Empfänger an ihr Jobcenter wenden.

Der Kläger leidet an einer genetisch bedingten und nicht heilbaren Aminosäure-Stoffwechselerkrankung (Leucinose). Er muss daher bestimmte Eiweiße in Lebensmitteln lebenslang weitgehend vermeiden. Deswegen kauft er im Versandhandel eiweißreduzierte Diätnahrungsmittel. Bis zum 18. Geburtstag hatte ihn die AOK Baden-Württemberg dabei unterstützt ...

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