vier wichtige Punkte zur Beantragung der Elternzeit

1. Form §16 I 6 BEEG

Die Elternzeit setzt gemäß §16 I 1 BEEG formal ein einseitiges schriftliches Verlangen der Arbeitnehmerin voraus und bedarf nicht der Zustimmung durch den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber soll jedoch gemäß §16 I 6 BEEG die Elternzeit bescheinigen.

2. Frist §16 I 1 BEEG

Das formale schriftliche Verlangen muss dem Arbeitgeber vor Beginn der Elternzeit unter Einhaltung einer Ankündigungsfrist mitgeteilt werden, diese beträgt gemäß §16 I 1 BEEG 7 Wochen. Eine verspätet gestellte Erklärung wirkt zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

3. Inhalt §16 I 1 BEEG

Die Arbeitnehmerin ist zugleich gemäß §16 I 1 BEEG verpflichtet mit dem Verlangen nach Elternzeit die Lage der Elternzeit mitzuteilen, d.h. für welchen Zeitraum bzw. für welche Zeiträume die Elternzeit beantragt wird.

4. Bindungsdauer §16 I 1, III BEEG

An die einmal mitgeteilte Lage der Elternzeit ist die Arbeitnehmerin für die Dauer von 2 Jahren gebunden, sofern nicht gemäß §16 III BEEG eine Möglichkeit der Verkürzung oder Verlängerung gegeben ist, d.h ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK