Spezial: Verjährung von Schadenersatzansprüchen von Anlegern offener Immobilienfonds

Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen erfordert grundsätzlich eine eingehende Prüfung der Sach- und Rechtslage und ist teilweise äußerst kompliziert. Die nachfolgende Darstellung kann daher nur eine erste Orientierung bieten und vermag eine Prüfung im Einzelfall nicht zu ersetzen. Bei der Verjährung von Schadenersatzansprüchen von Anlegern offener Immobilienfonds ist zunächst einmal danach zu unterscheiden, ob der Anleger von einem Wertpapierdienstleistungsunternehmen (z.B. einer Bank) oder von sonstigen Finanzdienstleister (z.B. Anlageberater) beraten wurde. Beratung durch die Bank Erfolgte die Beratung durch eine Bank und fand die Beratung vor dem 05. August 2009 statt, gilt für Schadenersatzansprüche nach § 37a WpHG grundsätzlich eine taggenau zu berechnende Verjährungsfrist von 3 Jahren ab dem Datum des Wertpapierkaufs, welches in der Regel auf der Wertpapierkaufabrechnung ausgewiesen ist. (Beispiel: Wertpapierkauf 07. Oktober 2008 � Verjährung 07. Oktober 2011) Erfolgte die Falschberatung vorsätzlich, was beispielsweise bei der unterbliebenen Aufklärung über Rückvergütungen (kickbacks) von der Rechtsprechung angenommen wird, beginnt die dreijährige Verjährung mit Ablauf des Jahres, in dem der Anleger Kenntnis von den die vorsätzliche Falschberatung begründenden Umständen erlangt hat oder grob fahrlässig nicht erlangt hat. Ab dem 05 ...Zum vollständigen Artikel


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