Hinweispflicht des Reiseveranstalters auf strenge Einfuhrbestimmungen

Es besteht für einen Reiseveranstalter die Pflicht, einen Kunden vor Vertragsschluss darauf hinzuweisen, dass im Urlaubsland strenge Einfuhrbestimmungen für Medikamente gelten. Aufgrund des Grundsatzes von Treu und Glauben ist der Veranstalter verpflichtet, den Vertragspartner auf alle leicht erkennbaren Umstände hinzuweisen, die den Vertragszweck vereiteln könnten. Die Aufklärungspflicht gilt jedenfalls dann, wenn die entsprechenden Regelungen für den Veranstalter leicht über die Internetseite des Auswärtigen Amtes zu ermitteln sind. Das hat jetzt das Landgericht Berlin in dem hier vorliegenden Fall entschieden.

Wegen Verletzung dieser Grundsätze hat das Landgerichts Berlin einen Reiseveranstalter zur teilweisen Rückzahlung der Reisekosten als Schadensersatz verurteilt. Der Kunde hatte eine Pauschalreise nach Dubai für sich und seine Familie gebucht und bezahlt ...

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