Die Core-Context Matrix

Die Core-Context Matrix ist ein sehr gutes Strategie Tool für Rechtsabteilungen und Anwaltsfirmen. Die Matrix erlaubt die Klassifizierung der erbrachten Dienstleistungen und hilft so diejenigen Aktivitäten zu identifizieren, welche aus Sicht des Unternehmen oberste Priorität geniessen sollten. Marc Chandler, General Counsel von Cisco, hat dieses Konzept im In-House Bereich bekannt gemacht hat. Meines Wissens stammt das Konzept ursprünglich aus "Dealing with Darwin" von Geoffrey A. Moore. Moore definiert die einzelnen Dimensionen wie folgt (vgl. Grafik oben): Core Aktivitäten, welche es einem Anbieter von Waren oder Dienstleistungen erlauben sich nachhaltig so von seinen Konkurrenten abzuheben, dass Kunden bereit sind Premium Preise zu zahlen oder mengemässig mehr nachfragen. Moore erwähnt explizit, dass Core in diesem Zusammenhang nicht gleichgesetzt werden darf mit Kernkompetenz (Core Competence) oder Kerngeschäft (Core Business). Kernkompetenz bezieht sich auf eine Fähigkeit, die eine Firma besser als die Konkurrenz ausführen kann, Kerngeschäft bezieht sich auf denjenigen Teil des Geschäfts welcher umsatzmässig am stärksten ins Gewicht fällt. Context Alle Aktivitäten, welche aus Kundensicht nicht dazu führen, dass sich ein Anbieter von seinen Konkurrenten abhebt. Mission-Critical Aktivitäten und Prozesse, welche für den Fortbestand einer Unternehmung zentral sind. Versäumnisse im Mission-Critical Bereich führen in der Regel dazu, dass der Wert einer Unternehmung negativ beeinträchtigt wird. Non-Mission Critical Sind diejenigen Bereiche, in welchem Versäumnisse keinen direkten Einfluss auf den Fortbestand oder die Bewertung einer Unternehmung haben. Bei der Core-Context Analyse geht es darum diejenigen Aktivitäten zu identifizieren, welche es einem Anbieter ermöglichen sich von seinen Wettbewerbern abzuheben ...Zum vollständigen Artikel

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