So hilft der Staat bei den Scheidungskosten

Viele Menschen trennen sich nur deshalb nicht von ihrem Partner, weil sie glauben, sich eine Scheidung nicht leisten zu können. Diese Befürchtung ist jedoch unberechtigt, da es in Deutschland staatliche Hilfen für finanziell schlechter gestellte Menschen gibt. Niemand braucht deshalb bei Trennung und Scheidung aus Geldmangel auf sein gutes Recht zu verzichten.

Wer über ein Monatseinkommen von nicht mehr als 15 Euro verfügt und sich zunächst nur anwaltlich beraten lassen will, besorgt sich einen sogenannten Beratungshilfeschein. Diesen bekommt man auf Antrag bei dem Amtsgericht, in dessen Bezirk man wohnt. Wer nicht persönlich vorsprechen will, kann den Antrag auch mit der Post schicken. Man kann aber auch direkt zu einem Rechtsanwalt gehen, der den Antrag dann nachträglich stellt. Die Beratungshilfe erstreckt sich auf die gesamte außergerichtliche Tätigkeit des Rechtsanwaltes wie etwa Beratung und Korrespondenz mit dem Gegner. Sie ist mit Ausnahme einer Schutzgebühr von 10 Euro für den Ratsuchenden kostenlos ...

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