GEMA: Süßer die Kassen nie klingeln...

Weihnachtsmarkt in Bochum. Stille Nacht. Nein, nicht ganz so still - denn von der auf dem Weihnachtsmarkt aufgestellten Bühne klingt Musik herüber. Diese hat auch die GEMA vernommen und wollte daher vom Veranstalter des Bochumer Weihnachtsmarktes die ihr für die Aufführung von Musik zustehende Vergütung - und bekam mit ihrer Forderung jetzt vom Bundesgerichtshof (BGH) Recht: Damals - es geht um die Märkte, die in den Jahren 2004 - 2008 durchgeführt wurden - gab es dafür noch keinen eigenen Tarif, weshalb die GEMA nach einem Tarif abrechnete, der für Musikaufführungen in Räumen gilt und bei dem sich die Höhe der Vergütung nach der Größe des Veranstaltungsraumes richtet. Sie berechnete die Vergütung dementsprechend nach der Größe der Veranstaltungsfläche, gerechnet vom ersten bis zum letzten Stand und von Häuserwand zu Häuserwand. Die Veranstalter wollten nicht zahlen, da sie meinten, dass diese Fläche viel zu groß berechnet sei. Man müsse davon abziehen die Flächen, auf denen sich Stände etc. befinden, weil dort logischerweise keine Menschen der Musik zuhören könnten; die Flächen, auf denen andere, lautere Musik zu hören war, z.B ...Zum vollständigen Artikel

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