Achtung, Spanner! Rausschmiss wegen heimlicher Videoaufnahmen auf dem Damenklo

Wie unangenehm: Der Verkäufer eines Elektrogroßhandels in Krefeld soll in der Damentoilette seines Betriebes heimlich eine Minikamera installiert haben. Die Folge: Sein Chef setzte ihn postwendend vor die Tür! Nun erstritt sich der Gefeuerte vor dem Krefelder Arbeitsgericht die einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses sowie ein wohlwollendes Arbeitszeugnis (4 Ca 1456/11). Was von dem gerichtlichen Vergleich bleibt, ist ein leicht schaler Beigeschmack. Das dürfte auch der Lebensgefährtin des 33-jährigen Verkäufers so gehen – diese arbeitet nämlich auch in dem Betrieb.

Ausgangspunkt des Streites war eine Minikamera, die Mitarbeiterinnen des Betriebs in ihrem WC direkt vor der Toilettenschüssel unter dem Waschbecken entdeckt hatten. Die Ermittlungen führten zu dem Verkäufer, der jedoch bis jetzt die Vorwürfe bestreitet. Um den Täter zu überführen, war die Kamera zunächst in der Damentoilette belassen worden – eine Kollegin sollte den Eingang überwachen. Trotzdem war die Kamera kurz darauf verschwunden ...

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