Wenn man seine Rechte wahrnimmt ...

... kann das schonmal zur Kündigung führen. Nein nein, rechtmäßig wird das in den allermeisten Fällen schon wegen des Maßregelungsverbotes aus § 612a BGB nicht sein - in der Praxis kommt es aber nur allzu oft vor.

Einer meiner Mandanten wurde von seinem Chef gekündigt, weil er es vorzog, seiner Verpflichtung als Vater nachzukommen und sich um sein krankes Kind zu kümmern. An die dazu geltenden Regeln hat er sich als gesetzlich Versicherter auch gehalten, sodass dem Arbeitgeber hierdurch noch nicht einmal Kosten entstehen, weil unser Vater hier für die Zeit der Kinderpflege Leistungen von der Kasse bekommt (siehe auch hier: http://blog.betriebsrat.de/lohn-und-gehalt/berufstatig-hilfe-mein-kind-ist-krank/ ). Natürlich hat der Arbeitgeber das nicht mit der Sache mit dem Kind begründet, sondern hat sich in einem persönlichen Schreiben an das Gericht (sollte wohl eine Klageerwiderung sein) in einem sehr denkwürdigen Schreibstil (wir haben viel gelacht) über alle möglichen Schlechtigkeiten meines Mandanten ausgelassen, die aber im Kern eigentlich alle gar nichts zur Sache taten ...

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