Fleisch- und Fahrraddiebstahl

Unbekannte brechen des Nachts in einen Schrebergarten ein. Geklaut werden unter anderem Getränke, einige Kilo gefrorenes Fleisch und ein Fahrrad. Von dem Täter oder den Tätern keine Spur.

Wochen später steht einer der Bestohlenen trinkend an einer Trinkhalle, als gerade sein Fahrrad vorbeifährt. Er erkennt es uns spricht den Fahrradfahrer an, der daraufhin flugs das Weite sucht, wohlgemerkt zu Fuß. Das Fahrrad hinterlässt er an der Trinkhalle. Im Prinzip eine win-win-Situation.

Der an der Trinkhalle trinkende glückliche Wiederfinder seines Fahrradds alarmiert indes die Polizei. Den Täter kann er fragmentarisch mit Alter und “südländisch” beschreiben. Er kenne ihn vom Sehen, er wohne in der xy-Straße, was einer Hochhaussiedlung entspricht. Mit diesen Informationen ermittelt die Polizei doch tatsächlich einen Verdächtigen: Meinen Mandanten. Den frage ich zuerst, was er denn als Schweinefleischverächter mit dem ganzen geklauten Schweinefleisch angestellt hat, aber davon will er nichts wissen. Er hat damit nichts zu tun und ist vor allem nicht der auf dem Fahrrad gewesen. “Südländisch” ist auch das einzige, was in etwa nach der Beschreibung auf ihn zutraf, wenn man solch einen Allgemeinplatz überhaupt gelten lassen will. Weder die Größe noch die Straße stimmte ...

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