Federkrieg um die Aktenführung

In einer Strafsache hatte das Berufungsgericht in der Akte ungehalten vermerkt:

„Das anliegend geheftete Sammelsurium von Fotokopien scheint ein (vollständiges?) Doppel der Ermittlungsakten zu sein (…). Es ist nicht Sache des Landgerichts, sich die vor Anhängigkeit angefallenen Aktenbestandteile zusammenzupuzzeln. An die StA mdB um Vorlage bearbeitungsfähiger Akten.“

Die Staatsanwaltschaft besah sich die Akten und sandte die Akten mit dem Vermerk zurück, daß es ich bei dem vermeintlich unsinnigen Aktendoppel um die Handakte des Pflichtverteidigers gehandelt habe, die dieser zur Glaubhaftmachung seiner Kopiekosten eingereicht hatte…

Aber auch nach Entfernung des „Sammelsuriums“ war die Akte wohl noch nicht in dem vom Gericht gew ...

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