Kein Verdienst am Unfallschaden

Bei der Schadensabrechnung nach einem Verkehrsunfall wird ein Werksangehörigenrabatt berücksichtigt. An der Kostenerstattung bei einem Unfall soll der Geschädigte nicht verdienen.

So hat der Bundesgerichtshof in dem hier vorliegenden Fall entschieden. Der Kläger verlangt restlichen Schadensersatz nach einem Verkehrsunfall, bei dem sein Pkw BMW MINI beschädigt wurde. Die volle Haftung des Unfallgegners steht dem Grunde nach außer Streit. Ein Sachverständiger schätzte die voraussichtlichen Reparaturkosten auf 3.446,12 € netto. Der Kläger rechnete den Schaden zunächst fiktiv auf der Grundlage dieses Gutachtens ab. Danach ließ er den Pkw in einer BMW-Niederlassung reparieren. Dabei entstanden Reparaturkosten in Höhe von 4.005,25 € ...

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