Hilfe – meine Eltern verlangen Unterhalt!

Die Pflege der Eltern im Heim ist in der Regel sehr teuer. Die Sozialämter helfen zunächst in finanzieller Hinsicht, versuchen jedoch später, die Kinder in Sozialhilferegress zu nehmen. Jetzt wird es ernst. Die Kinder fragen sich besorgt:

Was muss ich zahlen? Was bleibt mir? Stürze ich finanziell ab? Kann ich meinen bisherigen Lebensstandard fortführen? Bin ich noch in der Lage, meine Schuldverbindlichkeiten zu tilgen? Werde ich mein Haus und mein sonstiges Vermögen verlieren? Macht mich der Rückgriff der Sozialbehörden altersarm? Haftet jedes meiner Geschwister in gleicher Höhe wie ich? Hafte ich allein, weil ich etwas mehr verdiene als meine Geschwister?

Keine Panik! Jedes Kind wird in diesen Fällen deutlich schonender behandelt als sonstige Unterhaltsverpflichtete. Außerdem: Die Eltern müssen zunächst ihr Einkommen und ggfls. auch ihr Vermögen zur Befriedigung ihres Unterhaltsbedarfs einsetzen. Erst danach können sie ihre Kinder in Anspruch nehmen.

Der angemessene Selbstbehalt eines unterhaltspflichtigen Kindes gegenüber den Eltern beträgt mindestens 1.500,- Euro. Das darüber hinausgehende Einkommen kann in der Regel zur Hälfte, bei Vorteilen aus dem Zusammenleben mit einem Partner zu 45 % dem Mindestselbstbehalt hinzugerechnet werden. In dem Selbstbehalt sind Kosten für Unterkunft einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung (Warmmiete) in Höhe von 450,- Euro enthalten (Nr. 21.3.3 Hammer Leitlinien)

Für gehobenere Einkommensverhältnisse gelten höhere Selbstbehalte ...

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