Claus Boldt aus Konstanz: Arbeitsrecht ist Bürgermeisterkiller (?)

Das kann wirklich so kommen, wenn man zu viele Verfahren vergeigt, wie es derzeit dem Konstanzer Sozialbürgermeister Claus Boldt vorgeworfen wird (den kennen wir hier nur aus der Zeitung).

In Konstanz (am Bodensee) gibt es jetzt Wahlen, und Herr Boldt ist durch gleich zwei bundesweit bekannte arbeitsrechtliche Verfahren negativ aufgefallen, wie Waltraud Kesser im Blog „See Online“ bissig meint. (See-Online ist ein schöner Blog-Name – auch Frau Kessel kennen wir nur aus dem Netz).

Da wäre zum einen der sog. Maultaschenfall, der hier nicht weiter vorgestellt werden muss. Der wurde zwar verglichen (teuer), aber letztverantwortlich dafür, dass man an der Kündigung einer Pflegerin wegen des Verzehrs übriggebliebener Maultaschen eisern festhielt, bis zum bitteren Vergleich beim LAG, ist nun einmal der Bürgermeister. Frau Kesser prognostiziert eine krachende Niederlage für Herrn Boldt auch in dem aufsehenerregenden Verfahren um Gert Müller-Esch, in dem es am Dienstag zum Showdown beim Arbeitsgericht in Radolfzell kommt. Der ist nicht irgendjemand, sondern war mal Direktor des örtlichen Klinikums und flog fristlos, weil er sich in einem Brief über die Geschäftsführung (und damit Bürgermeister Claus Boldt) beklagte. Das tat er – wie der Südkurier berichtet – einem sehr „breiten“ Adressatenkreis gegenüber. Auf dem Briefkopf des Klinikums ...

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