Bundesnetzagentur legt neue Ausschreibungsbedingungen für die Minutenreserve fest

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 21. Oktober 2011 neue Ausschreibungsbedingungen und Veröffentlichungspflichten für die wettbewerbliche Beschaffung von Regelenergie in Form der Minutenreserve festgelegt. Die wesentlichen Elemente der neuen Vorgaben sind die automatisierte Aktivierung von Minutenreserve, die Reduzierung der Mindestangebotsgröße von derzeit 15 MW auf 5 MW, übergangsweise auf 10 MW, und die Möglichkeit der Abgabe sogenannter Blockangebote. Darüber hinaus dürfen Anbieter nun auch ihre Anlagen zur Erbringung von Minutenreserve durch Anlagen Dritter besichern, und es stehen ihnen verbesserte Möglichkeiten zum Pooling ihrer Anlagen zur Verfügung. © Rolf van Melis / pixelio.de Die neuen Rahmenbedingungen führen nach Auffassung der BNetzA zu einer Erleichterung der Angebotsstellung für neue und kleine Anbieter und ermöglichen, bisher nicht für die Ausregelung der Netze genutzte Flexibilitätspotenziale und Technologien wie in der Leistung steuerbare Verbraucher, Stromspeicher sowie Erneuerbare-Energien-Anlagen für den Regelenergiemarkt zu erschließen. Die neuen Vorgaben zur Veröffentlichung marktrelevanter Daten dienen der Erhöhung der Markttransparenz und sollen das Vertrauen in den Regelenergiemarkt stärken. Regelenergie wird benötigt, um die permanenten Leistungsschwankungen in den deutschen Stromnetzen kurzfristig auszugleichen. Verantwortlich hierfür sind die vier Übertragungsnetzbetreiber. Diese beschaffen die benötigte Regelenergie in Form von offenen Ausschreibungen. Jeder Marktteilnehmer, dessen Anlagen gewisse technische Mindestanforderungen erfüllen, kann sich an diesen Ausschreibungen beteiligen ...Zum vollständigen Artikel


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