AG Hamburg: Vom Kunden nicht gewollte GPRS-Verbindung löst keine Zahlungspflicht aus

Eine vom Kunden nicht gewollte GPRS-Internet-Verbindung, über deren Bestehen der Mobilfunkhersteller auch nicht ausreichend informiert hat, löst beim Kunden keine Zahlungspflicht aus (AG Hamburg, Urt. v. 16.06.2011 - Az.: 14 C 16/11).

Die Klägerin bot Telekommunikationsdienstleistungen an und schloss mit der Beklagten einen Vertrag für das von ihr neu erworbene iPhone. Die Beklagte akzeptierte die AGB und die Tarifliste der Klägerin. Nach Inbetriebnahme deaktivierte sie die WiFi-Funktion. Dass das Handy eine GPRS-Funktion hatte, war der Beklagten nicht bekannt. Die Klägerin begehrte von der Beklagten die Zahlung von ca. 1.200,- EUR, da über das iPhone Verbindungen ins Internet über GPRS aufgebaut worden waren ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK