Verpflichtung zu Rückstellungen bei Versicherungsnachbetreuungen

Ein Versicherungsvertreter hat für die Verpflichtung zur Nachbetreuung von Versicherungsverträgen eine Rückstellung zu bilden. So hat der Bundesfinanzhof in mehreren Urteilen vom 19. Juli 2011 entschieden.

In dem Streitfall X R 26/10 hatte der Versicherungsvertreter in seiner Gewinnermittlung für das Jahr 2004 erstmals eine Rückstellung für Bestandspflege passiviert. Das Finanzamt lehnte den Ansatz einer Rückstellung ab, das Finanzgericht gab der Klage teilweise statt. Die Rückstellung sei dem Grunde nach berechtigt; allerdings sei nur ein Aufwand von 0,5 Stunden pro Vertrag und Jahr anzu-setzen, der zu einer Rückstellung von 40.911 € führe ...

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