Rezension Öffentliches Recht: VwVfG

Kopp / Ramsauer, Verwaltungsverfahrensgesetz, 12. Auflage, C.H. Beck 2011 Von Rechtsreferendar Marcus Heinemann, Dipl.-Verw. (FH), Hamburg Mit Rechtsstand und Berücksichtigung von Literatur und Rechtsprechung von Frühjahr 2011 ist Anfang Oktober 2011 die 12. Auflage des Standardkommentars zum Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) erschienen. Inhaltliche Schwerpunkte der Neuauflage sind insbesondere die Neuerungen bei Rücknahme und Widerruf von Verwaltungsakten, die aktuellen Entwicklungen im Planfeststellungsrecht sowie die ersten praktischen Erfahrungen im Bereich der §§ 71a bis 71e VwVfG (einheitliche Stelle) und zu § 42a VwVfG (Genehmigungsfiktion). Insgesamt kommt das Werk mit über 1.730 Seiten daher und liefert wieder eine vollumfängliche, alle Bereiche des VwVfG abdeckende Kommentierung ab, die in eigenen Unterabschnitten auch die landesrechtlichen Besonderheiten berücksichtigt. Adressaten sind alle mit Verwaltungsrecht befassten Stellen, insbesondere Verwaltungs-, Verbands- und Unternehmensjuristen, Richter, Rechtsanwälte, Professoren und Studenten. Für Rechtsreferendare ist das Werk in zahlreichen Bundesländern zudem zum zweiten juristischen Staatsexamen zugelassen, so dass diese Zielgruppe sich schon früh – zumeist ohnehin schon im Studium – mit dem Werk vertraut machen sollte. Besonders hervorzuheben ist insoweit der Service, eine inhaltliche Abstimmung mit dem Parallelwerk Kopp / Schenke – Verwaltungsgerichtsordnung zu erzielen, da auch dieses Werk als Hilfsmittel zur zweiten staatlichen Abschlussprüfung zugelassen ist. So soll der Rechtsreferendar insbesondere abweichende Auffassungen in den beiden Werken dank besonderer Kennzeichnung schnell erkennen und verwerten können ...Zum vollständigen Artikel


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