Sexueller Missbrauch von Kindern: Rückgang laut Dunkelfeld-Studie

Die Häufigkeit sexuellen Missbrauchs lässt sich mit polizeilichen Statistiken nicht ermitteln, da die Statistik der Polizei allein auf Anzeigen beruht. Deshalb kann es gerade bei Sexualdelikten, die in jüngerer Zeit nicht mehr so stark tabuisiert werden und die daher häufiger angezeigt werden, dazu kommen, dass diese Delikte polizeistatistisch eine Entwicklung zeigen, die der Wirklichkeit überhaupt nicht oder nur wenig entspricht.

Umso wichtiger ist es, in diesem Bereich Dunkelfelderhebungen durchzuführen, d. h. durch Repräsentativbefragungen zu ermitteln, wie viele Personen tatsächlich von Missbrauch betroffen sind. Eine relativ große Stichprobe (11428 Personen von 16 bis 40 Jahren) haben Forscher des KFN in diesem Jahr befragt. Es wurde nach sexuellen Missbrauchserfahrungen gefragt, wobei zwischen solchen ohne Körperkontakt (insb. Konfrontation mit exhibitionischen Taten) und solchen mit Körperkontakt unterschieden wurde. Die Ergebnisse wurden heute mitgeteilt (Presseinformation – pdf ; vollständige Studie – pdf )

5,0% der weiblichen und 1,0% der männlichen Befragten gaben an, bis einschließlich 13 Jahren zumindest einem sexuellen Missbrauch mit Körperkontakt ausgesetzt gewesen zu sein ...

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