Änderung in der Berechnung von Filesharing Schadensersatzansprüchen

Internetnutzer, die auf einer der einschlägigen Tauschbörsen wie BitTorrent ein Lied zum Download angeboten und dafür eine kostenpflichtige Abmahnung erhalten haben oder sich exorbitanten Schadensersatzansprüchen der Musikindustrie vor den Zivilgerichten ausgesetzt sehen könnten nach einem neuen Beschluss des OLG Köln vom 30.09.2011 (Az. 6 U 67/11) eventuell aufatmen:

Das OLG Köln sah zwar den Schadensersatzanspruch gegen den User als dem Grunde nach gegeben an, hatte aber Bedenken bezüglich dessen Schätzung.

Da es keine umfassende Überwachung des Internets gibt, ist es unmöglich, den für die Musikindustrie durch das Herunterladen entstehenden Schaden genau zu berechnen, geschweige denn herauszufinden, wie viele der Downloader sich ansonsten das betreffende Lied gekauft hätten.

Bisher legte die Rechtsprechung im Einklang mit der Musikindustrie der Schadensschätzung den GEMA Tarif VR W I zu Grunde ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK