Ein beliebtes Mittel, die Scheidung zu verzögern: Der Versorgungsausgleich

Der Versorgungsausgleich ist der Teil des Scheidungsverfahrens, der das Verfahren so langwierig macht. Müsste das Gericht nur über die Scheidung selbst urteilen, könnte man in wenigen Wochen geschieden sein. Wird aber der Versorgungsausgleich durchgeführt, verlängert sich das Verfahren um mehrere Monate. Der Versorgungsausgleich ist deshalb ein beliebtes Mittel, um das Scheidungsverfahren in die Länge zu ziehen. Manchmal ist es nur so, dass einer der beiden Beteiligten mit den Formularen nicht klar kommt. Manchmal ist es aber auch schlicht und einfach so, dass aus reiner Nickeligkeit oder aber auch aus konkreten Gründen das Verfahren so lange wie möglich hingezogen wird.

Warum?

Das kann zum Beispiel sein: En wirksamer ehevertraglicher Ausschluß des nachehelichen Unterhalts. Jeder Tag, den das Verfahren länger dauert, ist bares Geld wert.

Wie verzögert man das Verfahren?

Dazu muss man wissen, dass zunächst das Formular zum Versorgungsausgleich an das Gericht übersandt werden muss. Hier kann man schon einmal Zeit gewinnen, wenn man das Formular nicht ausfüllt und zurückschickt. Häufig haben die Versorgungsträger aber auch Rückfragen oder es müssen weitere Formulare ausgefüllt werden ...

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