Rezension Strafrecht: Strafvollzugsgesetz

Arloth, StVollzG, 3. Auflage, C.H. Beck 2011 Von RiAG Dr. Benjamin Krenberger, Landstuhl Gute drei Jahre nach derVorauflage wird der Kommentar zu den Strafvollzugsgesetzen neu aufgelegt underweitert um die Länder Baden-Württemberg und Hessen, gleichwohl aber derUmfang reduziert auf deutlich unter 1200 Seiten. Bereits die zweite Auflagewurde von einem etablierten Praktiker als der „führende Kurzkommentar“ zumdeutschen Strafvollzugsrecht bezeichnet und er behält, soviel kann schon vorabgesagt werden, auch für die Neuauflage Recht. Hinsichtlich der immer nochuneinheitlichen Rechtslage, d.h. es gilt zum Teil nur Bundesrecht, zum TeilLandesrecht, zum Teil, da konkurrierende GesetzgebungskompetenzBundesverfahrensrecht und Landesrecht, und hinsichtlich der zum Teilunübersichtlichen Rechtslage (Hamburg hat sein Vollzugsgesetz schon grundlegendreformiert) hat der Autor klare Strukturen zu bieten, die durch Differenzierungund Verknüpfung den nötigen Durchblick herstellen. Es wurde wegen der Erweiterungdes Werks allerdings darauf verzichtet, die Normen für den Jugendstrafvollzugder Länder Bayern und Niedersachsen erneut mitzubesprechen, sodass hierzu aufdie Vorauflage oder auf Alternativwerke verwiesen werden muss. Gut die Hälfte des Werks wird demBundesrecht gewidmet, was angesichts der weiterhin überall geltendenVerfahrensnormen auch gerechtfertigt ist. Gezielte Akzente setzt der Autor inBereichen, die auch für die juristische Ausbildung wichtig sind, sodass derKommentar auch für den Schwerpunktbereich eine ideale Ergänzung zu den gängigenLehrbüchern ist. Als Beispiele seine genannt die prägnante Kommentierung zumVollzugsplan, zur Aus- und Weiterbildung im Vollzug oder auch zurgesundheitlichen Versorgung der Inhaftierten ...Zum vollständigen Artikel


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