Abteilungsleiter kann sich keinen Job mit 14 Wochenstunden wünschen

Der gesetzliche Anspruch auf eine Teilzeitbeschäftigung ist nicht unbegrenzt. Er endet dort, wo die gewünschte Arbeitszeit mit den bisherigen Aufgaben nicht mehr vereinbar ist und der Arbeitnehmer daher faktisch den Abschluss eines neuen Arbeitsvertrags verlangt, heißt es in einem jetzt am Mittwoch, 12.10.2011, veröffentlichten Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz (AZ: 6 Sa 214/11). Konkret wies es das Ansinnen eines Abteilungsleiters auf nur noch geringfügige Beschäftigung in den Abendstunden und am Wochenende ab.

Nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz können Arbeitnehmer den Wunsch äußern, ihre Arbeitszeit zu verringern. Der Arbeitgeber muss dies prüfen und dem Wunsch nachkommen, wenn keine betrieblichen Gründe entgegenstehen.

Im Streitfall hatte ein Abteilungsleiter, Vorgesetzter von 16 Mitarbeitern, eine neue volle Stelle gefunden ...

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