…wenn der Arbeitnehmer ein “beschissenes Wochenende” wünscht

Auch Betriebsräte müssen sich anständig benehmen und an die betrieblichen Regeln halten. Ein angespanntes Verhältnis zur Betriebsleitung rechtfertigt keine Rüpeleien, wie das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in Mainz in einem jetzt (am Mittwoch, 12.20.2011) veröffentlichten Urteil betont (AZ: 3 Sa 150/11). Zudem kann danach der Arbeitgeber verlangen, dass die Arbeitnehmervertreter für ihre Betriebsratstätigkeit die ihnen hierfür zur Verfügung gestellten Räume nutzen.

Im Streitfall hatte der Arbeitgeber dem Vorsitzenden seines siebenköpfigen Betriebsrats gleich vier Abmahnungen auf einen Schlag geschickt. So habe er zwei Mal seinen Vorgesetzten ein „beschissenes Wochenende“ gewünscht, habe entgegen betrieblicher Anweisungen keine Warnweste getragen und habe ebenfalls gegen die Anweisung des Vorgesetzten statt seines Betriebsratsbüros das Faxgerät im Meisterbüro genutzt.

Die Sachverhalte der Abmahnungen waren nicht streitig ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK