Mobbing am Arbeitsplatz – wer muss was beweisen?

Mobbing ist mittlerweile in der Arbeitswelt häufig ein Thema; Arbeitnehmer sind hier – aufgrund häufiger Berichterstattung über Mobbingopfer – sensibler geworden. Wichtig ist dabei zu wissen, dass das „Mobbing“ selbst kein juristische Begriff ist, sonder eher die Sammelbezeichnung für Schikane und Diskriminierung durch den Chef oder Arbeitskollegen im Betrieb.

Beweislast im „Mobbingprozess“

Möchte sich ein Mobbingopfer gegen den Arbeitgeber mittels Klage wehren, stellt sich die Frage nach der Beweislast. Im Zivilprozess und dies gilt auch für den Prozess vor dem Arbeitsgericht gilt der Grundsatz, der derjeniger, der sich auf für ihn günstige Tatsachen beruft, diese auch beweisen muss. Danach würde das Mobbingopfer die volle Beweislast für die Behauptung des Mobbings und für dessen behaupteten Folgen tragen, was problematisch wäre, denn Zeugen stehen meist für das Mobbing selten zu Verfügung. Auch die Ursächlichkeit von Mobbing und Folgen ist schwierig nachzuweisen. Obwohl dies von vielen Mobbingopfern als ungerecht empfunden wird, ist dies auch tatsächlich so ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK