KG stärkt Rechte von Gebrauchtwagenkäufern

Der Fall:

Gebrauchtwagenkauf für € 8.490,00 von Autohändler mit Angabe im Kaufvertrag:

“reparierter Unfallschaden im Front- und Heckbereich”

Es stellte sich nach dem Kauf heraus, dass der PKW erhebliche Unfallschäden im Front- und Heckbereich aufwies, welche nicht fachgerecht behoben wurden.

Der gerichtlich bestellte Sachverständige ermittelte Reparaturkosten von € 9.177,96 und stellte fest, dass die “Unfachgerechtheit” der Reparatur bei einer äußerlichen Inaugenscheinnahme durch einen Kfz-Händler anhand diverser Anzeichen (unregelmäßige Spaltmaße, behelfsmäßige Reparatur eines Kotflügels, Schleifen und behelfsmäßige Befestigung der Heckklappenverkleidung, etc) feststellbar gewesen sei.

Die Entscheidung:

Der Gebrauchtwagenhändler wurde zur Rückzahlung des Kaufpreises und Schadenersatz zzgl. Zinsen, vermindert um die gezogenen Nutzungen, Zug um Zug gegen Fahrzeugrückgabe verurteilt.

Das KG nahm in dem Fall eine arglistige Täuschung des Händlers an.

Die gerichtlichen Argumente waren u.a ...

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