Es steht im Gesetz.

Das Wintersemester hat begonnen. Die Erstsemester erobern den Campus. Häufig sind diese mit dem Beginn ihres Studiums überfordert. Gerade in der Rechtswissenschaft prasselt von Anfang an eine gewaltige Stofffülle auf die Studenten ein. Manch einem Dozenten gelingt dann meist vorsätzlich und natürlich zeitlich passend in der ersten Vorlesung der psychologische Doppelschlag, weil er oder sie mit miserablen Jobchancen und Notendruck nicht unter dem Tisch halten kann.

Natürlich ist das juristische Studium nicht leicht. Kein Studium sollte das sein. Anders als in anderen Studiengängen sind Hilfsmittel erlaubt, nämlich Gesetzessammlungen à la Schönfelder und Co oder für die Anfangssemester die dtv-Textausgaben. Elementar wichtig ist so früh wie möglich zu erkennen, wie man diese Hilfsmittel einsetzt um die Stofffülle, die das Gehirn speichern muss, ein wenig zu begrenzen.

Im Verwaltungsrecht begegnet dem Studierenden als eine der ersten Klagearten die sog. Anfechtungsklage. Wann ist diese begründet? Es geht mir um den Obersatz. Anfänger neigen dazu Obersätze aus Fallbüchern oder Zeitschriften auswendig zu lernen. Dies ist aber gar nicht notwendig, denn das Gesetz präsentiert den Obersatz bereits. Zu lesen in § 113 I S. 1 VwGO ...

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