Der Turmes-Report: Klare Kante beim Thema Energieeffizienz

(c) Rainer Sturm / PIXELIO (www.pixelio.de)

Am 4. Oktober 2011 hat der Luxemburger Abgeordnete Claude Turmes (Grüne) dem Europäischen Parlament und der Öffentlichkeit seinen mit Spannung erwarteten Bericht zur Energieeffizienz-Richtlinie vorgelegt. Turmes, bekannt als Kritiker der ersten Stunde des Kommissions-Entwurfes, attackiert in seinem Bericht vor allem die vielen „verpassten Chancen“, wie beispielsweise die Unverbindlichkeit der nationalen Energieeffizienz-Ziele. Auch bringt er mit seinen Änderungsvorschlägen endlich Klarheit in die Richtlinie, bei der man sich vorher oft fragen musste, was sie von den Mitgliedsstaaten, die für die Implementierung verantwortlich sind, überhaupt konkret verlangt. Somit leisten der Bericht und die darin enthaltenen Vorschläge einen wichtigen Beitrag, das Erreichen der EU-2020-Ziele möglich zu machen.

Ein kurzer Blick zurück: Im Juni 2011 veröffentlichte die Kommission ihren Entwurf für eine Energieeffizienz-Richtlinie. Dahinter stand nicht zuletzt die Erkenntnis, dass man ohne weitergehende Maßnahmen kläglich am Ziel, die Energieeffizienz um 20 Prozent gegenüber 2005 zu steigern, scheitern würde. Das wiederum würde das Erreichen des 20 prozentigen Emissionsreduktionsziels stark gefährden, wobei die EU sich doch ursprünglich und auf internationaler Ebene auch 30 Prozent als Ziel gesetzt hätte. Dementsprechend befand sich die Kommission unter massivem Zugzwang, zumal das Erreichen der Zielmarken 20 Prozent Erneuerbare Energien und 20 Prozent mehr Energieeffizienz allein bereits ausreichen würde, die CO2-Emissionen wie geplant um 25 Prozent zu senken ...

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