Bundestrojaner weiter heiß diskutiert

Seitdem der Chaos Computer Club (CCC) , dem der sogenannte Bundestrojaner zugespielt wurde, offenlegte, dass dieser es dem Verwender ermöglicht, nicht nur intime Daten auszuleiten, sondern auch eine Fernsteuerungsfunktion zum Nachladen und Ausführen beliebiger Schadsoftware bietet, ist die Debatte um die Ausspähung von Computern und der Überwachung von Onlinegesprächen in aller Munde.

Die Polizeigewerkschaft (GdP) fordert klare rechtliche Bedingungen und nimmt dabei den Gesetzgeber in die Pflicht. Sie möchte in erster Linie wissen, was sie „darf“, um Straftäter zu verfolgen und zu überführen. Nachdem sich nunmehr eine der Quellen, aus denen der CCC die analysierten Trojaner erhielt, in der Öffentlichkeit äußerte, bestätigte auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von der CSU, dass dieser in Bayern verwendet wurde. Die hessische Firma Digitask soll den Trojaner wohl im Auftrag bayrischer Behörden entwickelt haben ...

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