Die elektronische Lohnsteuerkarte

Die Elektronische Lohnsteuerkarte kommt und die althergebrachte Lohnsteuerkarte aus Papier hat endgültig ausgedient. Damit einher gehen noch weitere Umstellungen, die auch den Arbeitnehmer betreffen. So ist für jede Änderung nicht mehr das Einwohnermeldeamt, sondern das Finanzamt des Wohnsitzes zuständig.

Mit Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte werden nun alle notwendigen Daten als „Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale“ (ELStAM) zentral in einer Datenbank der Finanzverwaltung gespeichert.

Wie die Oberfinanzdirektion Koblenz nun bekannt gab, wird in Rheinland-Pfalz jeder Bürger dazu angehalten, die Angaben der Finanzverwaltung zu kontrollieren. In der Zeit von Mitte Oktober bis Mitte November erhalten alle rheinland-pfälzischen Arbeitnehmer ein Schreiben der Finanzverwaltung. Hierin enthalten sind die ab Januar 2012 gültigen Informationen, die der jeweilige Arbeitgeber benötig, um die Lohnsteuer individuell zu berechnen. Diese so genannten Lohnsteuerabzugsmerkmale, also Steuerklasse, Zahl der Kinder, Freibeträge und Religionszugehörigkeit waren bislang auf der Vorderseite der Papier-Lohnsteuerkarte abgedruckt. Diese Daten, die der Arbeitgeber bislang nur von der Lohnsteuerkarte seines Arbeitnehmers erhalten hat, werden ihm im neuen Verfahren elektronisch zum Abruf bereitgestellt.

Um sicherzugehen, dass die Angaben korrekt gespeichert wurden, erhält jeder Betroffene nun die Möglichkeit, seine in dem Schreiben aufgeführten Daten zu überprüfen. Stimmen die Angaben nicht, so müssen die Änderungen beim zuständigen Finanzamt beantragt werden. Hierzu können auf der Rückseite des Schreibens die erforderlichen Korrekturen vorgenommen werden ...

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