Rezension Strafrecht: Verteidigung im Ermittlungsverfahren

Weihrauch / Bosbach,Verteidigung im Ermittlungsverfahren, 7. Auflage, C.F. Müller 2011 Von RA Sebastian Gutt, Helmstedt Eine erfolgreiche Verteidigungfindet nicht erst in der Hauptverhandlung statt. Der Verteidiger sollte bereitsso früh wie möglich damit beginnen, die Weichen für das Verteidigungsziel zustellen. Der früheste Zeitpunkt ist naturgemäß das Ermittlungsverfahren – waszweifelsfrei voraussetzt, dass der Mandant nicht erst nach Erhalt der Anklageund oder des Strafbefehls den Verteidiger aufsucht, was leider in der Praxisnicht selten der Fall ist. Die effektive Verteidigung im Ermittlungsverfahrenist dementsprechend nicht zu unterschätzen. Vorliegendes in der 7. Auflageerscheinendes Kompendium aus der Reihe „Praxis der Strafverteidigung“ knüpfthieran an. Weihrauch/Bosbach stellen in der Einleitung vollkommen zu Rechtfest, das Ermittlungsverfahren sei in seiner Bedeutung lange unterschätztworden. Ziel der Autoren ist es, die Unwissenheit in Bezug auf dasErmittlungsverfahren wenigstens abzubauen. Die Verfasser betonen, es handelesich um ein Buch „aus der Praxis für die Praxis“. Rechtsfragen und Streitständewerden nur dann ausgeführt, wenn sie auch für die Praxis von Relevanz sind, soz.B. beim Exkurs zu den Beweisverwertungsverboten (Rn. 216 ff.). Das Werk unterteilt sich in siebeTeile und umfasst insgesamt 396 Seiten, beginnend mit der Übernahme des Mandatsbis hin zur Vergütung des Verteidigers, wenngleich Letzteres nicht in allerAusführlichkeit beleuchtet wird, da es in der gleichen Reihe ein eigenes Werkzu diesem Themenbereich gibt. Gleiches gilt im Übrigen für die Verteidigungwährend der Untersuchungshaft ...Zum vollständigen Artikel

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